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Sankt Joseph Moscati Antonio Tripodoro s.j. - Egidio Ridolfo s.j. |
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Paul VI., der Papst, der ihn seliggesprochen hat „Wer ist den Mann, der heute allen als imitations- und verehrungswürdig hingestellt wird? | ||
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Johannes Paul II., der Papst, der ihn heiliggesprochen hat „Der Mann, den wir als Heilige der Weltkirche seit heute anrufen werden, erscheint uns als eine tatsächliche Verwirklichung vom Ideal des christlichen Laien. |
Francesco Moscati, |
Rosa De Luca, |
Sehnsucht!… Ich sehne mich, oh geliebterGeburtsort!… Ich sehne mich nach der Erinnerung des grünen Abhang… Ich sehe dich von weitem, aber traurig, weit wandernd, verabschiede ich mich für immer von dir, grausames Schicksal! Der süße Friede |
Der zweite Brief wurde am 19. Januar 1924 geschrieben, nachdem er vom Tod seines Onkels erfahren hatte: „Der Tod von Onkel Carmelo stellt das Ende von so vielen lieben Erinnerungen dar, die mit ihm verbunden sind. Oh, die süßen Erinnerungen der Kindzeit, des Gebirges von Serino! Sachen und Leuten vom Dorf meines Vaters sind unauslöschlich in meinem Herz. Und der Tod jedes Zeugen meiner vorigen Sorglosigkeit stellt noch eine Enttäuschung dar: der romantische Teil meiner Persönlichkeit wird vernichtet. Und je mehr fühle ich mich allein, desto mehr fühle ich mich neben Gott!"
Moscati widmete S. Lucia di Serino ein kurzes Gedicht auch, das seine besondere Empfindlichkeit bestätigt. Er schrieb es am 10. April 1900, als er zwanzig Jahre alt war und Medizin studierte.
Humane und christliche Ausbildung
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Joseph Moscati war am 25. Juli 1880 in Benevento geboren.
Joseph war Sohn von Francesco, Vorsitzender des Gerichts von Benevento, und Rosa de Luca, Tochter des Marquis von Roseto. Er war das siebente von neun Kindern.
Sechs Tage nach der Geburt wurde er von P.Innocenzo Maio zu Hause getauft. Es war den 31. Juli 1880, das Fest des Hl. Ignatius.
Im Jahr 1881 wurde sein Vater zum Berufungsgerichtsrat befördert und zog mit der Familie nach Ancona um. Im Jahr 1884 wurde er als Vorsitzender des Berufungsgerichts nach Neapel versetzt.
Die erste Begegnung des kleinen Josephs mit dem eucharistischen Jesus fand am 8. Dezember 1888 in der Kirche der Mägde des Heiligen Herzens von Neapel während eines von Monsignore Enrico Marano abgehaltenen Gottesdienstes statt.
Wir haben keine weiteren Nachrichten von diesem Ereignis. Trotzdem kann man sagen, daß die Grundlagen für das eucharistische Leben, ein Geheimnis der Heiligkeit von Professor Moscati, jenen Tag gegründet wurden.
Nach der Grundschule meldete Joseph sich am humanistischen Gymnasium an, und seit dem Jahr 1889-90 besuchte er das Vittorio Emanuele Institut, wo er das Abitur im Jahr 1897 mit sehr gutem Erfolg bestand.
Zwei Monaten nach dem Anfang des medizinischen Studiums wurde der junge Moscati von einer schweren Trauer überkommen, die eine tiefe Spur in seinem Leben hinterlassen wird. Sein Vater Francesco wurde von Hirnblutung gegriffen und starb nach zwei Tagen, am 21. Dezember 1987, nachdem er die Sakramente empfangen hatte.
Im Universitätskreis zeichnete Moscati sich durch seinen Ernst und Fleiß weiter aus und am 4. August 1903 bestand er die Abschlussprüfung und diskutierte seine Magisterarbeit über die Leberurzeugung mit sehr guten Erfolg.
Im Jahr 1906 brach der Vesuv aus und Moscati zeichnete sich durch die Hilfeleistung aus. In Torre del Greco laß er das Krankenhaus räumen und half die Kranken vor dem Zusammenbruch des Daches auszugehen. Nach zwei Tagen sendete er einen Brief dem sanitären Generaldirektor von Ospedali Riuniti, in dem er Gratifikationen für die Leute, die geholfen hatte, vorschlug und darum bat, nicht erwähnt zu werden. Im Jahr 1911 bewarb Doktor Moscati sich um ordentlichen Gehilfe bei Ospedali Riuniti. Mit einunddreißig Jahre alt war er den Erste in der Rangliste dieses wichtigen Auswahlverfahrens, das im Jahr 1880 letztmals ausgeschrieben worden war und woran Ärzte aus verschiedenen Orte deswegen teilnahmen. In demselben Jahr ernannte die Chirurgische Realakademie ihn zum beigeordneten Mitglied nach Vorschlag von Antonio Cardarelli und das Unterrichtsministerium vergab ihm die Privatdozentur für Physiologische Chemie. |
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moscati@gesuiti.it |